WandernSchwerJuni–Oktober2026-06-01· 1 Min. Lesen

Heiligenblut am Großglockner – das schönste Bergdorf Kärntens

Auf einen Blick

  • Ikonisches Postkartenpanorama: Kirchturm + Großglockner
  • Ausgangspunkt für Großglockner-Besteigungen
  • Kleines, authentisches Bergdorf ohne Massentourismus

Es gibt Fotos, die man kennt, ohne zu wissen, woher sie kommen. Das schmale Kirchturmschiff, dahinter das schneebedeckte Massiv des Großglockners – das ist Heiligenblut. Ein Dorf mit 900 Einwohnern auf 1.288 m Seehöhe, in einem engen Tal gelegen, das nach oben ins Eis mündet.

Das Dorf selbst

Heiligenblut ist kein Touristenkaff. Es hat wenige Hotels, keine Shoppingmeile, keine Après-Ski-Bars im touristischen Sinn. Was es hat: eine außergewöhnliche Lage, eine der schönsten gotischen Wallfahrtskirchen Österreichs (15. Jh.), und den unmittelbaren Zugang zu Österreichs höchstem Berg.

Wandern in Heiligenblut

Kaisertörl (mittel, 3 Stunden)

Auf 2.600 m – ein langer, aber technisch einfacher Anstieg. Von oben: direkte Sicht auf die Pasterze und den Glockner. Einer der lohnendsten Halbtagsausflüge in ganz Kärnten.

Großglockner Normalroute (sehr schwer, 2 Tage)

Für erfahrene Bergsteiger mit Hochtourenerfahrung. Übernachtung in der Salmhütte oder Erzherzog-Johann-Hütte (2.802 m). Gipfelsturm über Ostgrat. Keine Klettersteigausrüstung nötig, aber Steigeisen und Pickel sind Pflicht.

Großglockner Hochalpenstraße ab Heiligenblut

Die berühmte Panoramastraße beginnt hier. Von Heiligenblut aus fährt man direkt die Straße hinauf – ohne den Zubringer von Norden. Auf dieser Seite ist es oft ruhiger als auf der Salzburger Seite.

Wissenswertes über das Dorf

Der Name „Heiligenblut" geht auf eine Legende zurück: Ein legendärer isländischer Ritter soll eine Ampulle mit dem Blut Christi hierher gebracht haben – die Ampulle soll noch immer in der Kirche aufbewahrt werden. Ob man das glaubt oder nicht: Die gotische Kirche selbst ist ein Kunstwerk.

Praktische Infos

  • Anfahrt: Von Spittal an der Drau ca. 1 Stunde, von Klagenfurt ca. 1,5 Stunden
  • Parken: Im Ortszentrum, gebührenpflichtig im Sommer
  • Kleidung: Auch im Sommer Regenjacke und warme Schicht einpacken – Wetter ändert sich schnell

Empfehlungen & Links

* Affiliate-Links – beim Kauf erhalte ich eine kleine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten.

TeilenWhatsAppFacebook